Die Verwendung von Sexspielzeugen zur Erweiterung des Liebesspiels ist so alt wie die Menschheit. Schon in der Antike waren Mann und Frau auf der Suche nach luststeigernden Gegenständen. Eines der ältesten und gleichzeitig wohl auch bekanntesten Sexspielzeuge ist der, ein dem männlichen Glied nachempfundenes Spielzeug, welches in Vagina oder After eingeführt wird. In frühen Zeiten wurde dieses Sexspielzeug aus Ton, Stein, Marmor oder Holz angefertigt, heutzutage bestehen die Freudenspender zumeist aus hautfreundlichen Silikonen. Im Gegensatz zu einem Vibrator verfügt der Dildo über keinen Motor, der ihn in Schwingungen versetzt, der Lustgewinn findet allein durch das Einführen statt.
Ein Dildo kommt selten allein
Laut einer Umfrage können bereits 70% aller Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren etwas mit dem Begriff Dildo anfangen. Kein Wunder, ist dieses Spielzeug doch durch seine Form fast selbsterklärend. Viele junge und auch ältere Frauen besitzen so ein Spielzeug und nutzen es gerne und regelmäßig für die Selbstbefriedigung. Auch in Partnerschaften kommen die Lustspender häufig zum Einsatz. Bindet man sie in das Liebesspiel mit ein, so kann für beide Partner der Lustgewinn immens sein - bei der Frau durch die Penetration, beim Mann durchs Zuschauen (oder, wenn man(n) drauf steht, auch durch das Einführen in den eigenen After).
So vielseitig die Materialien, so unglaublich groß ist auch die Formenvielfalt. Es gibt Dildos in Miniformat für die Handtasche, solche mit zwei Enden (meist für die gleichzeitige Stimulation bei der lesbischen Liebe) und solche in Übergröße, die jedoch meist in Pornofilmen Verwendung finden. Beim Kauf sollte man immer auf die Hautverträglichkeit achten. Gerade günstige Spielzeuge aus China enthalten häufig Weichmacher wie Phtalat und Toluol, die über die Schleimhäute aufgenommen werden und zu Reizungen der empfindlichen Haut führen können. Jedes Sexspielzeug und insbesondere die, die vaginal oder rektal eingeführt werden, müssen nach jedem Gebrauch sorgfältig gereinigt werden!


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